Herz-, Kreislauf-Diagnostik

EKG: Herzstromkurve zur orientierenden Erkennung von Herzerkrankungen. Untersuchungsdauer: 15 Min.

Ergometrie: Fahrradbelastung mit laufender EKG-Kontrolle zur Erkennung von Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße.  Untersuchungsdauer: 30 Min.

Herzschrittmacher-Kontrolle: (bei Anmeldung SM-Typ mitteilen) Alle gängigen Modelle, zusätzlich ICD (interner Defibrillator) und CRT-Systeme („3-Kammer-Schrittmacher“, „Resynchronisationstherapie“); Untersuchungsdauer: 20 Min.

Ergometrie mit Laktatbestimmung: Ergometrie mit mehrmaliger Überprüfung der Milchsäure (Laktat) im Blut zur Optimierung des Trainingseffektes bei Sport-Treibenden. Diese Untersuchung ist keine Kassenleistung. Untersuchungsdauer: 30 Min.

Langzeit-EKG: Registrierung aller Herzaktionen (ca. 100.000 während 24 Stunden), zur exakten Erkennung von Herzrhythmusstörungen; bei bestimmten Fragestellungen auch über 72 Std. möglich. Zeitaufwand für das Anlegen des Gerätes: 20 Min.

Event-Recorder: Manche Herzrhythmusstörungen treten nur sehr selten auf und entgehen daher dem Langzeit-EKG. Der Event-Recorder ist ein scheckkartengroßes Gerät, dass man über einen längeren Zeitraum bei sich tragen und bei Herzbeschwerden auf das Herz auflegen kann. Das aktuelle EKG wird dabei aufgezeichnet und anschließend per Telefon an uns weitergeleitet. Zeitaufwand für das Erklären des Gerätes: 10 Min.

Langzeit-RR: Langzeit-Blutdruckmessung über 24 Stunden. Hierdurch exakte Kontrolle des Therapieerfolges und Ausschaltung des sogenannten „Weißkitteleffektes“.  Zeitaufwand für das Anlegen des Gerätes: 20 Min.

Echokardiographie mit zusätzlich farbcodierter Duplex-Sonographie: Ermöglicht die exakte Überprüfung aller Funktionen des Herzens. Untersuchungsdauer: 20 Min.

STRESS-Echokardiographie: Ultraschalluntersuchung des Herzens unter Belastungsbedingungen wie bei Fahrrad-Ergometrie. Hiermit können einzelne Herzmuskelbereiche auf ihre Leistungsfähigkeit hin sehr genau überprüft werden. Untersuchungsdauer: 30 Min.

Myokardszintigraphie: Siehe Nuklearmedizinische Methoden

Cardio-CT: Mittels Computertomographie kann der Kalkgehalt der Herzkranzarterien (Koronarien) festgestellt werden: Das Risiko für Herzkranzerkrankungen („koronare Herzerkrankung = KHK“) und speziell für Herzinfarkte kann damit genauer bestimmt werden. Durch eine neuartige Technik, sogenanntes „Multislice-CT“ mit 64 Zeilen, können die Herzkranzarterien direkt dargestellt werden. Vor- und Nachteile, sowie Einschränkungen dieser Methode, besprechen wir mit Ihnen. Die Untersuchung führen wir nicht in unserer Praxis durch, sondern in Zusammenarbeit mit anderen Kardiologen und Radiologen in der kardiologisch-radiologischen Gemeinschaftspraxis Cardio-CT München (www.cardio-ct-muenchen.de)

Sekundäre Hypertonieabklärung: Bluthochdruck ist inzwischen eine Volkskrankheit. Meist bleibt die Ursache unerkannt. In seltenen Fällen aber kann ein Auslöser des Bluthochdrucks gefunden („sekundärer Hypertonus“) und diese Ursache evtl. beseitigt werden. Dazu sind eine Reihe von Labor- und Ultraschalluntersuchungen nötig, die allesamt bei uns durchgeführt werden können (siehe Ultraschalluntersuchung der Nierenarterien). Unabhängig davon sollten bei Bluthochdruck regelmäßig verschiedene Organe nach Spätfolgen untersucht werden (siehe Echokardiographie). Untersuchungsdauer: Abhängig von den erforderlichen Untersuchungen, meist mehrere Termine.

DMP koronare Herzerkrankung: Die Krankenkassen empfehlen Patienten, die unter koronarer Herzerkrankung leiden, sich dem DMP (Disease-Management-Programm) koronare Herzerkrankung anzuschließen, unsere Praxis hat hierfür die Zulassung.